...
hinter Fragen zur Wahl
Ja Fragen habe ich, wenn auch im Grunde nur an mich selbst.
Ich frage mich aber, ob es anderen auch so geht.
Schon wenn ich mir die Wahlplakate anschaue, frage ich mich ernsthaft:
„Und so was soll ich wählen?“
Ich könnte ja den Wahlomaten befragen, aber auch der kann mir nichts außerhalb dieses Einheitsbreies servieren.
„Soll ich überhaupt hingehen?“, ich weiß es im Moment ehrlich nicht.
Bin Ratlos, bin eigentlich sauer.
Die Politik der BRD seit beginn dieser Demokratielüge hat mich gelehrt, das die zur Wahl stehenden alle an einem Strang ziehen. Es ist wie beim Waschmittelkauf. Du hast die Wahl zwischen diversen scheinbar verschiedenen Pulvern und alle kommen mehr oder minder aus derselben Küche. Eine Einheitspartei, getarnt als politisches Spektrum. Das ist besser als der geschickteste Wahlbetrug. Das ist genaugenommen Wahlbetrug, denn um eine echte Wahl werden wir betrogen.
Würde keiner hingehen, wäre es wie mit dem Krieg. Stell Dir vor es wäre und keiner macht mit. Jaa wir hätten eine Chance, würden wir alle an einem Strang ziehen. Nicht mitmachen, Verweigerung, dann kann mir wenigstens nachher keiner sagen: „aber du hast doch auch … „ aber er kann sagen: „du hast NICHT gewählt, deine faire Chance vergeudet, du hast versagt … „.
Nee nicht mit mir. Unter Demokratie habe ich mir früher was ganz anderes vorgestellt. Nun kommt sie mir vor, wie eine Mehrheitsdiktatur, was sage ich, wie das Diktat der größten Minderheit. Nicht mal das, wie das Diktat einer Minderheitenelite, die sich diese ach so gepriesenen demokratische Mehrheit selbst erschafft.
Durch Versprechen, durch Lügen, durch Meineide – durch die Medien. Ja, vor allem oder vielleicht sogar ausschließlich durch die Medien. Schließlich gehört dieser Minderheit ja der Medienapparat.
Ich könnte meinen Ärger durch Abgabe einer entwerteten Wahlstimme zum Ausdruck bringen. Auch da müssten alle mitmachen, die jetzt einfach aus Frust, Überdruss oder Faulheit nicht zur Urne pilgern.
Ich könnte wieder so was „Kleines“ wählen, so eine der Splitterparteien, die ja eigentlich auch Einheitsparteisplitter sind. Damit schütte ich wenigstens Sand ins Getriebe der Verarschungsmaschinerie, dachte ich mal. Die Mühlen laufen deswegen erfahrungsgemäß nicht langsamer.
Oder ich wähle doch die „Großen“. Die können dann viel effektiver ihren Lobby Job machen und werden vielleicht so grob und fahrlässig, das sogar der Dümmste merkt, dass es ihm ans Leder geht.
Ich weiß es nicht, weiß es schon seit Jahren nicht. Was soll ich tun? Wenigstens bei dieser Entscheidung habe ich scheinbar eine echte Wahl. Ja oder Nein, oder vielleicht doch nicht. Im Grunde ist es scheißegal, ob ich wähle oder nicht, es ändert nichts. Keine meiner Entscheidungen würde wirklich etwas bewegen.
Das schlimmste ist, ich bin gefangen, und gezwungen mitzumachen, mit zu wählen, ob nicht oder doch oder wie auch immer, ich habe die Wahl keine Wahl zu haben.
Mal ehrlich, das ist doch ganz schön frustrierend.
Ihr kleines Teufelchen
Ja Fragen habe ich, wenn auch im Grunde nur an mich selbst.
Ich frage mich aber, ob es anderen auch so geht.
Schon wenn ich mir die Wahlplakate anschaue, frage ich mich ernsthaft:
„Und so was soll ich wählen?“
Ich könnte ja den Wahlomaten befragen, aber auch der kann mir nichts außerhalb dieses Einheitsbreies servieren.
„Soll ich überhaupt hingehen?“, ich weiß es im Moment ehrlich nicht.
Bin Ratlos, bin eigentlich sauer.
Die Politik der BRD seit beginn dieser Demokratielüge hat mich gelehrt, das die zur Wahl stehenden alle an einem Strang ziehen. Es ist wie beim Waschmittelkauf. Du hast die Wahl zwischen diversen scheinbar verschiedenen Pulvern und alle kommen mehr oder minder aus derselben Küche. Eine Einheitspartei, getarnt als politisches Spektrum. Das ist besser als der geschickteste Wahlbetrug. Das ist genaugenommen Wahlbetrug, denn um eine echte Wahl werden wir betrogen.
Würde keiner hingehen, wäre es wie mit dem Krieg. Stell Dir vor es wäre und keiner macht mit. Jaa wir hätten eine Chance, würden wir alle an einem Strang ziehen. Nicht mitmachen, Verweigerung, dann kann mir wenigstens nachher keiner sagen: „aber du hast doch auch … „ aber er kann sagen: „du hast NICHT gewählt, deine faire Chance vergeudet, du hast versagt … „.
Nee nicht mit mir. Unter Demokratie habe ich mir früher was ganz anderes vorgestellt. Nun kommt sie mir vor, wie eine Mehrheitsdiktatur, was sage ich, wie das Diktat der größten Minderheit. Nicht mal das, wie das Diktat einer Minderheitenelite, die sich diese ach so gepriesenen demokratische Mehrheit selbst erschafft.
Durch Versprechen, durch Lügen, durch Meineide – durch die Medien. Ja, vor allem oder vielleicht sogar ausschließlich durch die Medien. Schließlich gehört dieser Minderheit ja der Medienapparat.
Ich könnte meinen Ärger durch Abgabe einer entwerteten Wahlstimme zum Ausdruck bringen. Auch da müssten alle mitmachen, die jetzt einfach aus Frust, Überdruss oder Faulheit nicht zur Urne pilgern.
Ich könnte wieder so was „Kleines“ wählen, so eine der Splitterparteien, die ja eigentlich auch Einheitsparteisplitter sind. Damit schütte ich wenigstens Sand ins Getriebe der Verarschungsmaschinerie, dachte ich mal. Die Mühlen laufen deswegen erfahrungsgemäß nicht langsamer.
Oder ich wähle doch die „Großen“. Die können dann viel effektiver ihren Lobby Job machen und werden vielleicht so grob und fahrlässig, das sogar der Dümmste merkt, dass es ihm ans Leder geht.
Ich weiß es nicht, weiß es schon seit Jahren nicht. Was soll ich tun? Wenigstens bei dieser Entscheidung habe ich scheinbar eine echte Wahl. Ja oder Nein, oder vielleicht doch nicht. Im Grunde ist es scheißegal, ob ich wähle oder nicht, es ändert nichts. Keine meiner Entscheidungen würde wirklich etwas bewegen.
Das schlimmste ist, ich bin gefangen, und gezwungen mitzumachen, mit zu wählen, ob nicht oder doch oder wie auch immer, ich habe die Wahl keine Wahl zu haben.
Mal ehrlich, das ist doch ganz schön frustrierend.
Ihr kleines Teufelchen
Das kleine Teufelchen - 15. Sep, 19:36
